Donnerstag, 1. März 2007

Von Buenos Aires nach Patagonien oder besser von der Waemre in die Kaelte

Hallo aus Patagonien,



(Im Hintergrund sind Pinguine und im Vordergrund wir)

Bevor wir nach Patagonien weiterzogen, hielten wir uns ein paar Tage in Buenos Aires auf. Was faellt einem in Deutschland zu Buenos Aires ein, wenn man noch nicht dort war? Natuerlich Slums, gefaehrlich und dann nochmal gefaehrlich. Grosser Irrglauben. Geht wohl vielen so uns auch. Auf jeden Fall ist Buenos Aires eine der schoensten 10 Staedte auf der Welt, das liessen wir uns von der Dame im Tourist Office sagen. Und wir staunten nicht schlecht, als wir in die Stadt mit dem Taxi eintauchten. Viele schoene, grosse Haeusser aus der Zeit um 1900. Welcher Baustil war das gleich? Ich glaub mal der Baustil um die Gruenderzeit. Dazu wunderschoene Plaetze und Parks in den entsprechend, schoenen und interessanten Stadtteilen. Dazu das beruemte Viertel Boca, mit seinem Stadion aus den 40ern, in dem sich Maradonna bei den Boca Juniors nach Europa spielte. Ueberall Strassencafes und abends eine entsprechend, schoene Restaurantszene wo Tango getanzt wird, der ja bekanntlich aus Buenos Aires stammt. Dazu kommen die schoenen und schicken Argentinier, die den Italienern in Sachen Mode nicht nachstehen. Wenn wir an unsere vier Tage Buenos Aires zurueckdenke, kommen wir ins Schwaermen, eine Stadt die fasziniert.



(Schoene und alte Gebaeude praegen Buenos Aires Stadtbild im Zentrum)


(Im Stadtteil Boca sind die Haeuser bunt bemalt was aber nicht so bekannt ist wie ...)


(... wie sein Fussballspieler, der hier erkannt wurde. Maradonna spielte die Saison 1980/81 fuer die Bocas Juniors. )

(Deshalb ist auch seine Vip-Lodge im Bocas Stadion herausragend, unter vielen blauen Stuehlen gibt es eine gelbe Bank fuer Maradonna)

Ein Highlight in Buenos Aires war das Wiedersehen mit Eva und Uli, unsere Bekannten aus Baienfurt. So feierten wir es mit nem schicken Essen im Hafenviertel. So koennen wir gleich mal die Essensgewohnheiten der Argentinier verdeutlichen. Geht man abends in Argentienien Essen, dann sollte das nicht vor 22 Uhr sein, denn vorher sitzt man alleine im Lokal und bekommt unter umstaenden auch aufgewaermte Kueche, da der Koch noch gar nicht da ist. Geht man ein wenig spaeter, dann steht man gerne mal eine halbe Stunde Schlange. So wars bei uns zumindest. Macht nichts, macht ja jeder und dann weiss man auch, dass das Lokal gut ist. Und das war es. Denn angefangen wird mit Brot und allerlei guten Dingen zum Drauflegen oder Draufstreichen. Danach gibt es auch hier allerlei Vorspeisen, die alle immer sehr lecker sind. Aber das Hauptgericht besteht auf jeden Fall aus Fleisch und zwar Rindfleisch. Und dabei meine ich kein kleines Steak, nein eigentlich ist es fast immer wesentlich mehr. Hier bestellt man entweder ein halbes Kilo Rind oder ein dreiviertel. Dazu gibt es Beilagen, aber die sind den Argentieniern nicht wichtig, hauptsache viel Rind. Ja so taten wir es auch und wir sagen Euch, das war das beste Rind unserer Tage. Inzwischen wissen wir auch warum. Das Rind hier steht nie im Stall und hat eine Weide, so weit das Auge blicken kann. So bekommt man also zufriedenes Fleisch auf den Teller und das schmeckt man auch. Dazu einen guten Rotwein, den man aus einem 100seitigen Weinbuch aussucht, was einige Zeit dauern kann. Dazu nette Tangomusik und fertig ist der perfekte Dinner(vielleicht moechte sich ja einer der tausenden Hobbykoeche inspirieren lassen). Eva, Yvonne, Uli und ich werden uns wohl noch lange an diesen Abend erinnern, wir assen 2 Stunden und hatten dabei reichlich Spass und reichlich Fleisch. Toll wars.

(Der Obelisk, das Wahrzeichen von Buenos Aires)
(Nachts faengt die Stadt an zu leben und zu glaenzen...)
(... dann gibt´s gegrilltes Fleisch, zur Ausnahme auch mal vom Schwein ...)
(... und danach wird zur Verdauung an allen Ecken Tango getanzt)

Ja und dann gings weiter nach Patagonien. Patagonien gehoert zwar zu Argentinien, sollte man aber nicht meinen, wenn man die Argentinier so vom Fussball her kennt. Braungebrannte Typen mit leicht indianischem Touch. Das findet man hier unten nicht mehr, zum einen gibt es hier nicht mehr so viel Sonne zum braun werden und zum andern hat ein argentinischer Praesident im 19. Jhrd. einfach alle Indianer umbringen lassen, um dieses Gebiet Europaern anzubieten und damit auch europaeisch zu machen. Sehr harte und traurige Geschichte, aber wahr. So findet man hier sehr viele Argentinier europaeischen Ursprungs und daher auch viele europaeische Einfluesse. Das heisst Haeuschen mit Giebeldaechern, Gartenzaeunen, nachmittags gibt es sogar Kaffee und Kuchen. Man koennte meinen die Immigranten haetten das europaeische Wetter auch gleich mit in die Kisten gepackt, hier windet es naemlich wie in unseren besten Herbsttagen. So tragen wir zur Zeit all unsere Klamotten am Koerper und nicht mehr wie ueblich im Rucksack.

Aber dafuer gibt es hier unglaublich schoenes Tierleben, dass man in Europa bestimmt nicht hat. Zum Beispiel Orkas die ihre Runden drehen, Wale die vorbeiziehen, Seeloewen und Seeelefanten die sich genuesslich am Strand breitmachen, Guerteltiere die lustig aussehen und jede Menge Pinguine, fast 2 Millionen, das ist doch mal ne Zahl. Schon mal mit sovielen Pinguinen am Strand gesessen¿? Nein? Wir auch noch nicht. Aber es lohnt sich. Sie sind lustig beim Stehen, beim Gehen und beim Tauchen. Das alles kann man den ganzen lieben langen Tag beobachten, ohne dass es einem langweilig wird. War ne super Sache. Ach ja, Delfine, es gibt ja noch Delfine, die aussehen wie Orkas und wenn man Glueck hat sieht man sie auch noch bei der Delfinwatching-Tour, die fast anderthalb Stunden auf hoher See im Gummiboot stattfindet und bei eisigem Winde und hohen Wellen einem vorkommt wie eine Rettungsaktion am Cap Horn. Aber macht nichts, denn wie gesagt, wenn man Glueck hat sieht man Delfine und wenn nicht, dann ist das doch die optimale Vorbereitung auf Feuerland, dem Ende der Welt, wo es morgen hingehen soll.
(So muss man sich kleiden um Delphine zu sehen

und wenn man Glueck hat springen sie so vor einem rum)

(Seeelefanten, die "Maennchen" bis zu 4000 kg schwer)

(Auch Orkas und Seeloewen sind hier zu sehen, wobei hier der Seeloewe den kuerzeren zieht)

(Am Ende noch ein Bild von Eva an Ihre Freunde und Familie. Sie durfte ihren Geburtstag mit Pinguinen feiern)

Bis dahin alles Gute und hasta luego.

Yvonne und Alex

Montag, 19. Februar 2007

Kaesspaetzle und andere tolle Sachen

Hallo aus Argentinien,
(Heute zeigen wir uns mal mit Kaesspaetzle und Salat)
ich glaube wir sind in einem unserer Traumlaender angekommen. Argentinien will ja gerne mit Italien verglichen werden, jetzt wissen wir auch warum. Jeder zieht sich hier schick an, abends wird ausgegangen und das Geld wird nicht ins Haus gesteckt, sondern eher in ein gutes Abendessen oder halt in Klamotten. So siehts aus. Durch diese Tatsache aendern sich natuerlich die entsprechenden Rahmenbedingungen, d.h. es gibt super Restaurants bzw. Lokale zum einkehren und jede Menge Laeden in denen die neueste Mode verkauft wird. So fuehlen wir uns ein bischen an Europa erinnert und das ist auch gut so. Wir geniesen es, dass es endlich wieder schoene Schaufenster zu bestaunen gibt, oder dass man ohne Gefahren abends bzw. nachts noch ausgehen kann. Genau nachts, das Leben faengt hier naemlich erst um 22 Uhr an. Dann geht man zum Abendessen und danach ist natuerlich alles offen.
So geniesen wir das Leben hier in Argentinien. Wir hatten allerdings auch einen fuerstlichen Einstieg. Zu Gast bei Silke (aus Ravensburg) und Riccardo (aus Mailand). Silke arbeitete bis vor 1,5 Jahren auch noch bei BBQ in Rottweil und entschied sich dann eine einjaehrige Argentinienreise zu machen. Dabei lernte sie ihren heutigen Mann Riccardo kennen, mit dem sie in den naechsten Wochen ein Bed & Breakfast aufmachen wird. Wir waren daher die ersten Gaeste und genossen 5 Tage lang Luxus. Den gibt es naemlich bei Silke und Riccardo. Das Haus hat 4 Doppelzimmer und 4 Aufenthaltsraeume. Von Fernsehzimmer, Bibliothek, Wintergarten und Kaminzimmer ist alles dabei, zu erwaehnen ist auch der riesige Garten. Wir hatten sogar ne Videothek im Hause. So sahen wir bei Kaminfeuer die neuesten Spielfilme. Ich koennte noch ewig so weiter machen. Wir lebten einfach wie im Traum. Wir koennen jedem weiterempfehlen mal nach Salta zu fahren und sich von Silke und Riccardo verwoehnen zu lassen, es lohnt sich. Man kann dort auch spanisch lernen, falls jemand Interesse hat. Ach ja, das Beste gabs dann am letzten Tag in Salta. Wir kochten gemeinsam Kaesspaetzle. Beim Genuss dieser kulinarischen Spezialitaet bekam man Heimatgefuehle, allerdings nur wenn man die Augen schloss und seine Fuesse dabei in den Kuehlschrank legte.
(Das Wohnzimmer im Hause "Carpe Diem", einfach zum Wohn(l)fuehlen)
Danke nochmals an Silke und Riccardo, es war zweifellos eine unserer schoensten Woche auf unserer Reise.
(Eines unserer gemeinsamen Essen, die immer genial schmeckten)
Von Salta selber koennen wir leider nicht viel berichten, da wir kaum das Haus verliesen. Dennoch bestaunten wir die beruehmten Kindermumien. Das war naemlich so: Die urspruenglichen Indianer aus den Anden glaubten durch Kinderopfer koennte man ein besseres Leben haben. So wanderten sie mit den schoensten Kindern des Stammes auf den hoechsten Gipfel, den es so in der Umgebung gab, schlaeferte die Kinder irgendwie ein und vergruben sie in einem Loch. So frohren sie aufgrund der Hoehe (6500 Meter) schnell ein und blieben auch nach 500 Jahren noch in recht gutem Zustand. Makaber aber wahr. Heute kann man einige Mumien der Kinder in Salta bestaunen. Es gab natuerlich riesigen Streit zwischen den Indianern und den Forschern, denn eigentlich sollte man sie auf dem Berg lassen. Aber die Wissenschaft war staerker. So konnte auch ich ein Bild von solch einer Mumie schiessen, ohne auf 6500 Meter Hoehe zu steigen. Hatte damit kein Problem, denn ich glaub auf keinen Fall auf ein besseres Leben durch Menschenopfer.
(Eine der geborgenen Kindermumien, das Kind war damals erst 6 Jahre alt, ein Fall fuer XY)
Danach gings zu den Iguazu Faelle, kennt wahrscheinlich keiner, ist ab
er ein Jammer. Denn immerhin sind es die groessten und auch beeindruckensten Wasserfaelle der Welt. Die Niagarafaelle passen da auf jeden Fall 3 mal rein. Insgesamt sind es 278 Wasserfaelle in allen Formen und Hoehen. Am Teufelsrachen stuerzen sich die Wassermassen des Rio Iguazu 80 Meter in die Tiefe. Und an einer Stelle der Faelle wurde das beruemte Filmplakat von "The Mission" aufgenommen. Ein Film mit Robert de Niro ueber den Aufbau einer Mission hier in der Gegend.
(Der Teufelsrachen von den Iguazufaellen, teuflisch spektakulaer)
(Einer der vielen Spots an den Iguazufaellen die einem den Atem rauben)
Fuer das ist dieses Gebiet auch beruemt. Vor 400 Jahren entstanden hier an mehreren Stellen Missionen. Sie wurden von Priestern gegruendet mit dem Ziel die hier ansaessigen Indianer zu missionieren, bzw. vor dem Sklavenhandel zu schuetzen. Das klappte auch ganz gut. Es entstanden Dorfgemeinschaften in denen jedem alles gehoerte und anders rum. Die Indianer lernten Lesen, Schreiben und Rechnen, lernten Berufe und so weiter. Alles war genial sozial. So wuchsen diese Gemeinschaften und wurden immer groesser. Bis es der spanischen und portugisischen Krone irgendwann zu viel oder besser gesagt zu unheimlich wurde und alles zerstoeren lies. Tragisch aber wahr. Wie gesagt, zu dem Thema gibt es einen super Film: "The Mission" mit Robert de Niro und eben diesem Wasserfall auf dem Titelbild.
(Das Eingangsportal der Ruine von der Mission San Ignazio Mini)
(Vor 400 Jahren erbaut und heut leider nur noch Ruine)
Ansonsten warten wir gerade auf unseren Bus nach Buenos Aires. Haben wir eigentlich schon erzaehlt wie gut und billig man hier essen kann? Nicht? Dann mach ich das naechstes Mal. Bilder kann ich aber schon mal zeigen und danach sagen wir "Tschuess".
(Auf dem Schwert bekommt man hier das Huehnchen serviert)
(Ne gute Flasche Wein gibts in Argentinien schon fuer 4 Pesos, umgerechnet einen Euro)
(Auf dem Land haben nicht alle Taxis Sitzplaetze)
(Zum Abschluss gibts noch Gruesse an die Kolleginnen und Kollegen von BBQ)
Yvonne und Alex

Donnerstag, 8. Februar 2007

Downhill, Uphill und vorwaerts

Hola desde Chile!!!

(Hallo auf 5640 m Hoehe)

die letzten beiden Wochen unserer Reise gehoerten zum groessten Teil Bolivien. Ein Land mit vielen Vorteilen, vor allem fuer sparsame Backpacker. Denn Bolivien ist mit Abstand das billigste Reiseland, das wir bisher besucht haben. So kann man fuer gut nen Euro ein Drei-Gaenge-Lunch bestellen, wo gibts denn sowas noch? Auch die Unterkuenfte, sowie die Busfahrten und natuerlich auch die ganzen Touren waren spottbillig. Toll. Auf den ersten Blick. Allerdings bleibt da meist einiges auf der Strecke. Zum Beispiel bei unserem Downhilltrip, war es definitiv die Sicherheit, bzw. die Sicherheitsstandarts.

(Als Schuhputzer in La Paz zeigt man auf keinen Fall sein Gesicht)

(Auf dem Hexenmarkt in La Paz gibt es allerhand eckliges Zeug zu kaufen)

Das war naemlich so: Es gibt in der Ecke um La Paz die gefaehrlichste Strasse der Welt, so nennt man sie zumindest. Die beginnt bei ca. 4700 Meter ueber Null und endet, wenn man sie mit dem Rad faehrt, nach 4 Stunden bei ca 1100 Meter, auch ueber Null. Das Beste daran ist, man muss nicht einmal in die Pedale treten, man faehrt nur bergab. Hoert sich super an, war auch so. Allerdings nur wenn man geuebter Radfahrer ist. Denn Sicherheit wird hier so klein geschrieben, wie bei Amazon.de die AGB´s. Wir sind uns naemlich im Nachhinein einig, dass es nicht die Abgruende bzw. die unbefestigte Fahrbahnen sind, was diese Strasse zur gefaehrlichsten Strasse der Welt macht. Nein, eher das nicht vorhandensein von Sicherheitsmassnahmen. So bekommt jeder ein Rad, das vorne und hinten einen Achter hat, zusammen also sechzehn. Dann funktionieren die Bremsen nur mangelhaft, was auch nicht der Sicherheit beitraegt. Dann werden schon mal gerne die Radhelme in der Office liegen gelassen. Dazu kommen noch die tollen Guides, die auf einen aufpassen sollten. Zumindest sollte einer hinter den Touris bleiben und einer vorneweg fahren, so wie man es halt vom Schulausflug gewohnt ist. Unsere Guides veranstallteten aber eher ein Wettrennen untereinander. So sahen wir sie in den 4 Stunden nur recht selten. Eigentlich nur dann, wenn unsere Maedels mal ne Pause brauchten, dann riefen sie naemlich zur Eile. Ja richtig verstanden zur Eile anstatt zur Ruhe, denn das Dinnerbuffet koennte ja sonst weg sein, wenn man zu spaet dran ist. Voellig daneben halt. Ihr seht schon, all diese Umstaende koennen eine Downhillfahrt auf einer eher idylischen unbefahrenen Passstrasse zur gefaehrlichsten Abfahrt der Welt machen. Vor allem wenn es dann noch meist junge Leute sind, die kaum Raderfahrung haben aber runterheizen als sei Ihnen der Teufel hinterher, was halt staendig vorkommt. So fiehlen uns auch nach der Tour, einige Touris in La Paz mit Schrammen im Gesicht, gebrochenen Armen und verdrehten Kniescheiben auf. Aber die hatten noch Glueck, denn immerhin verunglueckt ein Tourist pro Monat an dieser Abfahrt toedlich. Ins Gedaechtnis wird einem das gleich bei der Abfahrt gerufen, wenn man die unzaehlige Kreuze am Wegesrand passiert. Naja es gibt noch viel darueber zu erzaehlen, aber das reicht erst mal. Wir habens auf jeden Fall alle ueberlebt und sind auch gluecklich darueber. Denn wie gesagt, als geuebte Radfahrer war es eine wunderschoene Abfahrt.
(Ein Teilstueck der "Road of Death")

(Nicht Streckenbegrenzungen sondern Kreuze schmuecken den Rand der Strasse)

Da wir gerade bei Sicherheitsstandarts und billigen Touren sind. Uli und Eva, unsere Baienfurter Freunde, besuchten fuer nur 10 Dollar 4 Stunden lang eine Silbermiene. Es muss der totale Horror gewesen sein. Scheinbar ist diese Miene schon seit 5 Jahren hoch einsturzgefaehrdet, aber trotzdem jagt man noch Touris durch. Die Schaechte waren scheins so eng, dass man teilweise auf dem Bauch kriechen musste um weiterzukommen. Zurueck gings uebrigens gar nicht. Nur vorwaerts und noch weiter runter. Dazu kamen staendige Sprengungen die waehrenddessen liefen, so dass von der Decke staendig Steine runterrasselten. Es gab kein Licht und die Hitze war auch gross. Es gab viele Gaenge aber lange keinen Ausgang. Und es gab jede Menge Mienenarbeiter, die es eigentlich auch nicht dort unter aushalten und deshalb staendig Kokablaetter kauen oder 97 prozentigen Alkohol zu sich nehmen. Die Lebenserwartung eines Mienenarbeiters betraegt nach Arbeitsbeginn nur noch 10 Jahre. Hoert sich alles total grausam an, war aber so. Wir sahen Ulis Bilder und die sprachen Baende, muss der Hammer gewesen sein.

Solche Dinge kann man also in Bolivien erleben, fuer wenig Geld aber dafuer fuer umso mehr Risiko. Die Miene liessen wir aus, genauso wie das Gefaengnis in La Paz, das man unter Umstaenden besichtigen kann. Allerdings war hier die Gefahr, wieder heil rauszukommen. Aber diese Geschichte erzaehlen wir daheim.

Aber es gibt natuerlich auch viele schoene und einiger Massen sichere Sachen zu sehen. So waren wir 3 Tage mit nem Jeep durch die Salzwueste Richtung Chile unterwegs. Ausser den Pannen, die wir waehrend der Reise hatten, erlebten wir auch aufregend schoene Landschaften und eine einzigartige Tierwelt, mit Flamingos, Kojoten und allen Arten von Lamas. Wir uebernachteten sogar in einem Salzhotel, erbaut aus Salz. Witzig dabei war vor allem, dass das Essen oft fad schmeckte und wir nachsalzen mussten. War natuerlich kein Problem, ein Griff in egal welche Richtung und man hatte genuegend Salz zur Hand, bzw. in der Hand.

(Noch war unsere Gruppe in der Salzwueste gluecklich, tolle Landschaft und keine Pannen)

(Das konnte sich aber schlagartig aendern)

(Ziemlich salzig die Salzwueste)

Tja und nach dieser Tour waren wir auf einmal im Norden von Chile. Raus aus den Schwellenlaendern. Keine Malaria und kein Denge mehr, keine Gefahren in dunklen Naechten und aber auch keine billigen Geschichten mehr. Unser Geldbeutel spuerte dies bitter. Aus mit 1 Euro-Essen und 5 Dollar-Uebernachtungen. Europaeisches Flair mit europaeischen Preisen. Man kann halt nicht alles haben. So zahlten wir fuer ne 7 Stunden Tour in Chile 70 Dollar. Soviel kostete ne 3 Tages-Tour in Bolivien. Aber dafuer brachten uns ein Guide, der super englisch sprach und auch noch total nett war auf einen Berg mit 5640 Metern. Das hatten wir bisher auch noch nicht. Schritt fuer Schritt im Gaensemarsch gings hoch. Das Herz klopfte wie ein Specht beim Beutesuchen und die Lunge arbeitete wie Schumis Benzinpumpe im F50 . Aber Erfahrungen sammeln ist nunmal oberstes Gebot bei so einer Reise. Und die Erfahrung war super. In der trockensten und heissesten Wueste der Welt auf einem Gipfel von 5640 Metern. Unten im Dorf hats 40 Grad im Schatten und auf dem Gipfel froren wir uns bei -5 Grad den Arsch ab. Aber die Aussicht!!! Das Quaelen hat sich gelohnt. In fast allen Himmelsrichtungen ein anderes Land. So sahen wir Chile, Argentinien und Bolivien. Ja gut spektakulaer ist das fuer den Oberschwaben nicht, denn schliesslich hat man in Lindau das selbe nur mit anderen Laendern. Allerdings halt nur auf runden 450 Metern Hoehe, also mit weniger Sicht und dafuer aber mit mehr Sauerstoff.
(Die Atacama-Wueste mit ihren bizarren Landschaften)

So das wars mal wieder. Sehr viel erlebt aber halt doch noch nicht alles. Heute gehts naemlich weiter nach Argentinien, nach Salta ums genau zu sagen. Dort eroeffnet demnaechst Yvonnes Bekannte aus Ravensburg, die Silke mit Ihrem Mann, ein Bed &Breakfast. Und wir sind sozusagen mit die ersten Gaeste. Das ist doch was. Silke versprach uns sogar frisch gebackenes Brot und guten deutschen Kuchen. Also nichts wie hin. Da gibts bestimmt auch einiges zu erzaehlen. Aber das erst wieder beim naechsten Mal. Bis dahin sagen wir: "Hasta luego und Faria Hoh oder so".

(Keine Fotomontage, sondern real machbar in der Salzwueste)

Alex und Yvonne

Freitag, 26. Januar 2007

Ravensburg trifft Baienfurt

Hola beisammen,


seit wir in Peru sind, und das ist bestimmt noch nicht so lange, gibt es ein Highlight nach dem anderen. Peru ist eine Reise wert und warum das erfahrt Ihr jetzt:

Angefangen hat alles noch am letzten Tag in Ecuador. Als wir beim letzten Fruehstueck in diesem Land sassen und auf unseren Bus Richtung Lima (Peru) warteten, lernten wir ein deutsches Paerchen kennen, die die gleiche Busfahrt wie wir vor sich hatten (30 Stunden durch Peru). Schon mal nett, denn deutsche Paerchen haben wir bisher noch nicht viele getroffen. Als sie uns erzaehlten, dass sie ebefalls ein Jahr unterwegs sind war die Freude gross. Aber der absolute Hammer war, dass Eva und Uli aus Baienfurt sind und auch noch in unserem Alter (naja, in Yvonnes Alter, auf diese Tatsache legten alle drei Wert)...(mir doch egal).
Bis auf mein Alter war alles super, so beschlossen wir ein Stueck gemeinsam zu reisen.






(Unsere neue Reisegefaehrten, Eva und Uli. Das ganze wurde mit schlechtem Wein aus Peru begossen. Wir haetten auch mit gutem Wein angeprostet. Den fanden wir aber bei dieser Weinprobe nicht)


Unser erster Stop in Peru hiess Ica, oder eigentlich der Ort daneben, hab den Namen vergessen. Allerdings vergisst man nicht die Location. Bildlich und tatsaechlich eine Oase mitten in einer riesigen Sandwueste, umgeben von riesigen Duenen. Dazu noch ein super geniales Hotel mit Garten, Pool und jeder Menge Papageien, die einem die Wurst vom Brot stipizten.


(Um Euch einen Ueberblick auf unsere Oase zu zeigen, kletterten wir frueh morgens unsere hauseigene Sandduene hinauf. So was anstrengendes machten wir schon lange nicht mehr)

Ja was kann man wohl in einer Sandwueste machen ausser relaxen? Wir hatten natuerlich auch keine Ahnung. Aber wir wurden eines besseren belehrt. Man kann naemlich ein Eisengestell bauen und darin einen V8 Motor unterbringen, der mindestens 300 Ps zaehlt und Laerm wie drei Flugzeuge macht. Dann baut man noch vier Reifen, ein paar Sitze dran und rasst damit in der Wueste rum. Diese verwandelt sich dann naemlich schlagartig in eine Naturachterbahn. Uns ist jetzt noch schlecht, aber geil wars. Dazwischen nimmt man dann die ganz grossen Huegel mit dem Snow- bzw. Sandboard und der Spass ist perfekt. Zum Abklang ein zauberhafter Sonnenuntergang, und schon wird alles unvergesslich.

(Das Hoellengefaehrt auf vier Raedern. 5.8 l V8 mit runden 300 PS und offenem Auspuff, ein Traum jedes Autobauers)


(Alex beim Sandboarden, fast so gut wie Snowboarden. Man kommt halt schneller ins Schwitzen)

(Nach einer gelungenen und heilen Abfahrt war bie Uli und Alex die Freude jedesmal gross)

Danach gings weiter zu den Nasca Linien. Geometrische Linien und Figuren, die seit gut 1500 Jahren im Wuestenboden zu sehen sind, allerdings nur von der Luft aus. So sassen wir im Propellerflugzeug und staunten uber die geraden Linien, Dreiecke, Affen, Condore, Astronauten und ueber sonstige Figuren mit ihren witzigen Namen. Man raetselt heute noch warum und wie man es fertig brachte, die Linien zu gestallten, denn damals gabs noch kein Propellerflugzeug um das Ganze zu betrachten. Was es dafuer heute gibt, sind wilde Theorien darueber. So konnten es laut eines Wissenschaftlers auch Spuren eines Ufos gewesen sein, die Ihre Landespuren hinterliessen. Wie das aber mit den Affen- und Condorabdruecken gehen soll? Da braucht man wohl die Phantasie von Tolkinen.


(In Nasca gabs nicht nur Linien zu sehen, auch witzige Figuren wie hier der Astronaut)

Nach den Nasca Lines gings in die Berge, auf 3300 Meter um genau zu sein. Dort betrachteten wir die beruehmte Inka-Staette Machu Pichu. Wenn man morgens um 5.30. Uhr den ersten Bus nimmt und dann um 6 als erste am beruemten Aussichtspunkt erscheint und die Stadt mitten in den Bergen vor sich liegen sieht, da verschlaegts einem die Sprache. Man glaubt nicht welche Mystik das Ganze ausstrahlt. Man setzt sich sofort in den Schneidersitz und breitet die offenen Handflaechen auf den Kniescheiben aus, herrlich. So staunten, wanderten, betrachteten, kletterten und fotografierten wir einen ganzen Tag, ohne dass uns die Freude und Begeisterung aus dem Gesicht wich. Super Sache.


(Machu Pichu um 6 Uhr morgens, ohne Nebel und Wolken. Ein Glueck das man selten um diese Jahreszeit hat)

Ja und dann gings wieder weiter zum hoechst gelegenen See auf der ganzen Welt. Dem Titikakasee. Dort gibt es auch wilde Sachen zu bestaunen. So besuchten wir schwimmende Inseln, deren Boden aus Schilf gebaut ist. Der schwimmt und so kann man auch Huetten drauf bauen und sogar Kartoffeln anpflanzen. Geheuer wars uns nicht, mitten im See auf Schilff zu laufen. Man sinkt ein und alles schaukelt, aber scheint seit 700 Jahren gut zu gehen. Letztendlich bekamen wir keine nassen Fuesse.


(Die schwimmenden Inseln bei Puna, auf dem Titikakasee)


(Zwei typische Huetten mit einem kleinen Kartoffelbeet im Vordergrund. Erbaut auf gut einem Meter getrockneten Seegras. Kaum zu glauben aber wahr.)

Tja, und seit heute sind wir schon in Bolivien. Aber das gibt wieder eine andere Geschichte. Bis dahin sagen zwei ueberglueckliche und von Sued-Amerika begeisterte Traveller:"Hasta luego".





(Auch der Regen auf dem Machu Pichu hat keine Chance uns die Laune zu verderben)


Yvonne und Alex

Dienstag, 16. Januar 2007

Flitterwoche auf Galapagos

Hola desde Galapagos,





seit gut 4 Stunden ist der Traum vorbei. Aber immerhin dauerte er eine Woche an. Genau vor einer Woche naemlich tauchten wir ein, in ein unglaubliches Abenteuer. Angefangen hat es mit unserem Schiff. Eine recht grosse Segeljacht, zugelassen fuer 16 Passagiere und 6 Mann Crew. Der Traum begann mit dem seltenen Glueck, dass wir nur zu viert auf dem Boot waren. Ein englisches Paerchen und wir. Somit hatten wir alle Raeumlichkeiten und sonstige Annehmlichkeiten fuer uns, was bei einer Woche Aufenthalt ein riesiger Vorteil war.



(Unsere Segeljacht auf Galapagos, die MS Beagle)




So wurden wir auf diesem Schiff von anfang an super verwoehnt. Dauernd gab es Snacks, Drinks oder halt die regulaeren Speisen. Und das umgeben von olivgruenem Meer. Soviel zum Luxus auf unserem Schiff.



( So sassen wir morgens, mittags und abends zusammen und genossen unser Essen an Bord, mit netten Gespraechen versteht sich)




Dann waren da die Landexkursionen. Wir fuhren insgesamt 6 Inseln an, bei Tage oder in der Nacht. Und jede Insel hatte allerhand zu bieten. So schwommen wir mit Seeloewen, paddelten mit Mantas, sahen Haie beim Schnorcheln, Wasserschildkroeten beim Tauchen, allerhand lustiger Voegel und Exen beim Wandern. Wir sahen auch Wale beim Wandern. Auch Pinguine, Delfine, Seebaeren, Flamingos und was weis ich nicht alles waren mit von der Partie. Natuerlich hat man irgendwie alles schon mal gesehen. Aber was die Inseln so interessant macht, nicht von dieser Naehe und dieser Zutraulichkeit. So kam es vor, dass wir uns zusammen mit Seeloewen am Strand ausruhten, oder dass Albatrosse und Pelikane kurz neben oder ueber uns ihre Fluegel schwangen. Die Mantas kamen so nah an unser Paddelboot, man konnte sie streicheln, unglaublich. Sogar die Haifische waren zahm, wenn wir schnorchelten drehten sie in unmittelbarer Naehe ihre Runden. Es war definitiv das Wildlife, was die Inseln so besonders machen.


(Die Blaufusstoelpel waren immer wieder witzig anzuschaun)



(Auch die Echsen zeugen von wilder Exotik)


(Mit den kleinen Seeloewen hatten wir den groessten Spass)



(Gigantische Schildkroeten kreutzten unseren Weg auf Land)



(Und gigantische Seeloewen legten sich Yvonne oft in den Weg)

So hatten wir besondere Tage auf Land und natuerlich auch auf dem Boot. Durch das grosszzuegige Raumangebot war genuegend Platz zum Lesen, Karten spielen oder zum sich Sonnen. Nachts hatte man einen unglaublichen Sternenhimmel, der nur von den Geraeuschen der Seeloewen gestoert wurde, die sich oft um unser Boot einfanden um Fische zu jagen. Unglaublich wie schnell die sein koennen.

Auch die Crew war super. Wir hatten einen super Guide, der sogar Deutsch sprach, wir hatten einen Koch, der seine Kueche seit Jahren nicht mehr verlassen hat, und daher auch nicht mehr durch die Tueren passte, aber dafuer um so besser kochte. Wir hatten einen Captain, der staendig Yvonne anbaggerte (vergeblich versteht sich) und wir hatten Miguel. Ein unglaublich netter aelterer Mann, der schon unglaubliches miterlebt hat. Er war Captain auf einem Fischerboot, das Motorschaden hatte und dann ziellos 74 Tage auf dem Meer trieb. Letztendlich landeten sie in Costa Rica und er brachte alle 5 Fischer die mit an Bort waren durch. Ihr koennt Euch vorstellen, was fuer Geschichten Migueluns erzaehlen konnte. Das Ganze passierte vor 20 Jahren und die Geschichte wird nun in Buchform veroeffentlicht.


Ihr seht, wir kommen aus dem Schwaermen nicht mehr raus. Es war eine unglaubliche Woche. An dieser Stelle moechten wir uns fuer die zahlreichen Geschenke zu unserer Hochzeit bedanken, die uns diese Flitterwoche erst ermoeglicht haben. Jetzt wisst Ihr, wo Eure Gaben gelandet sind. Auf den Galapagos Islands, einem gelebten Traum in Equador.



(So sagten wir, d. h. Alex, Miguel, Yvonne, Fabio unser Guide, Tamasin und Daniel unsere englischen Freunde aus London, Tschuess bis zum naechsten Mal)

Yvonne und Alex


Montag, 8. Januar 2007

In Ecuador am Aequator

Hallo Leute,



inzwischen sind wir in Ecuador angekommen, in Quito um genau zu sein. Super Stadt. Liegt umringt von Bergen auf einer Hoehe von 2800 Meter. Da atmet man schon anders wie wo anders.

Gestern warn wir am Aequator. Der Aequator ist ne Linie auf dem Boden, auf der man allerhand witziger Sachen machen kann. So kann man dort beim Wasser ablassen keinen Strudel entdecken, einen Meter daneben allerdings schon. Noerdlich davon geht der Strudel gegen den Uhrzeigersinn und suedlich davon halt mit. Ausserdem kann man Eier senkrecht aufstellen, ohne grosse Probleme und man verliert an Kraft. So konnte Yvonne neben dem Aquator meine erhobenen Haende nicht runterziehen, weil ich viel zu stark fuer sie bin und aber auf dem Aequador wars dann ganz leicht. Hoert sich alles wie Knoff Hoff an, ist aber so.


(Am Aequator geht das Wasser ohne Strudel durch den Abfluss, jetzt wissen wir das auch)


Ausserdem wurden wir in die Technik wie man einen Schrumpfkopf herstellt eingeweiht.
Ein Schrumpfkopf ist ein Menschenkopf, von einem totem Menschen, der auf 10 Zentimeter Groese geschrumpft wird. Unglaublich aber wahr. So sahen wir in einer Art Bilergeschichte, wie so was gemacht wird. Die Einzelheiten will ich Euch mal ersparen, aber es war nicht angenehm. Als dann noch zum Lunch Meerschweinchen angeboten wurde, war die Uebelkeit perfekt.



(Hier die Anleitung zum Koepfeschrumpfen. Wurde hier vor 50 Jahren noch praktiziert)

(Dieser Menschenkopft lebte noch vor 150 Jahren, heute ist´s ein Schrumpfkopf und lebt nimmer mehr)

Ansonsten machten wir in Quito die gleichen Erfahrungen wie in vielen anderen Staedten in Mittelamerika. Sehr schoene Kolonialbauten mit schoenen Plaetzen, die man aber nur mit Sonne ueberm Kopf besichtigen sollte. Sonst ists naemlich zu peligroso (gefaehrlich).
Trotzdem geniessen wir hier die Tage. Eine schoene und vor allem saubere Stadt mit vielen netten Leuten, netten Gruenanlagen und netten Cafes. Ist seit Mexico City die schoenste Hauptstadt die wir besucht haben. Was will man mehr.

Aber das Aufregenste der letzten Tage war die Entscheidung mit Galapagos. Wenn man naemlich die Inseln besuchen will, die ja bekanntlich ein absolutes Erlebnis for the lifetime sein soll, hat man die Qual der Wahl. Man muss sich naemlich auf nem Schiff aufhalten. Mit dem faehrt man dann ueber Nacht auf die verschiedenen Inseln. Man wohnt also auf dem Schiff. Das Problem ist, billig gibts schon mal gar nicht. Bei den Preisen fuer so einen Rundtrip gibt es die Preisklassen teuer und noch teurer und noch Schweineteuer. Allerdings siehts bei den Schiffen anders aus. Dort gibts die Schiffsklassen Economie, Touristik und First Class. Also will man teuer bezahlen um auf einem billigen Schiff zu fahren oder zahlt man teurer um auf einem gutem Schiff zu reisen. Nicht leicht die Entscheidung.

Naja wir machten unsere Entscheidung und hoffen, dass es die richtige war. Wie es wird, erfahrt ihr naechste Woche. Dann wahrscheinlich schon aus Peru.

(Wir zwei. Heute einmal getrennt voneinander fotografiert. Yvonne ist auf der suedlichen Hemisphaere und Alex auf der noerdlichen. Hoert sich voll weit weg an war aber gar nicht so)


Bis dahin alles Gute und hasta luego
Alex und Yvonne